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EVA PROJEKT        Bildhauer Franz Huber      Februar 2019   www.franzhuberbildhauer.de

Der Apfel ist gegessen … 

Der Reihe meiner lebensgroßen Frauengestalten -
der „Vom Winde Verwehten“, der “Schamanin“ und der „Isis“ –
will ich eine weitere weibliche Sandsteinskulptur hinzufügen. 

Schon lange lässt mich der Gedanke nicht mehr los, dass die  „Vertreibung 
aus dem Paradies“ ein Element enthält, das mir zutiefst widerstrebt.
Ertappt bei verbotenem Tun stellt Adam sich nicht schützend vor Eva,
sondern wälzt die Verantwortung auf Eva ab.
Auf der Bronzetür am Hildesheimer Dom ist dies unmissverständlich 
dargestellt. Adam weist mit dem Finger versteckt unter dem Arm hindurch
auf Eva: Sie ist schuld!
Hätte Adam nicht zu seiner Eva stehen müssen? 

Ich entschied mich für die Gestaltung der Eva als symbolische
Wiedergutmachung aus einem lehm- und tongebundenen Sandstein. 

Die Würde des Menschen ist ein hohes Gut. Die Würde 
der Frau in ihrer Besonderheit ist unumstritten. Das komplementäre
Verhältnis der Geschlechter zueinander ist Ursprung von Energie.
Wir Menschen sollten solidarisch und respektvoll miteinander 
umgehen, um uns den globalen Herausforderungen zu stellen.  

Das Modell für die Sandsteinskulptur ist nun im Wesentlichen fertig. Meine Eva strahlt ruhige Souveränität und Stärke aus. 
Der Apfel ist gegessen, jetzt steht Veränderung an.
So lege ich ihr eine abgestreifte Schlangenhaut zu Füssen als Zeichen für Erneuerung und Wandel. 

                                                          Ein Mann ist noch lange kein Wort …
Salve Eva!

 

Projektort: Freudental 22, 73525 Schwäbisch Gmünd, Deutschland

Ansprechpartner:

Franz Huber

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